Unser Konzept im Überblick

Die Praxisausbildungsstätte gibt es seit 1981.
Bis 2003 war sie in der Eppendorfer Landstraße.
Seit Herbst 2004 befinden wir uns am Niendorfer Marktplatz 5-7, auf dem Schulgelände der Anna-Warburg-Schule -
direkt am Niendorfer Gehege!

Grundsätze unserer Arbeit

An erster Stelle steht für uns etwas ganz Selbstverständliches:


Wir sorgen für eine persönliche, verbindliche und liebevolle Atmosphäre zu Kindern und Eltern. Nur in diesem Klima ist es Kindern möglich, sich in Auseinandersetzung mit sich, anderen und der Welt zu üben - zu lernen.

Kinder sind keine Fässer, die gefüllt, sondern Feuer, die entzündet werden wollen.
Rabelais, 1490-1553

Wie wir Kinder verstehen

Kinder sind eigenständige Persönlichkeiten mit Stärken und Schwächen, sind ausgestattet mit Vorlieben, Talenten und Fähigkeiten, die es für sie und uns zu entdecken und zu unterstützen gilt.

Sie sind wissbegierig, neugierig und wollen die Welt, in der sie leben, begreifen und gestalten.

Deshalb richtet sich unsere inhaltliche Arbeit mit den Kindern nach ihnen - nach ihren Entwicklungsaufgaben, Fragen, Bedürfnissen und Interessen.

Kinder sind bei uns an den Planungen und Umsetzungen, d.h. an ihrem Leben in der Kita, entwicklungsentsprechend beteiligt.

Die Praxisausbildungs-und Kindertagesstätte

ist eine Kindertagesstätte mit Krippe,
die als besonderen Schwerpunkt zusätzlich die praktische Ausbildung von angehenden Sozialpädagogischen Assistenten und Erziehern begleitet.
Unser Träger ist das Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB) hibb.hamburg.de.

Unser Betreuungsangebot

Kinder von 1-6 Jahren
5 bis 8 Stunden

max. 12 Kinder in der Krippe
max. 45 Kinder im Elementarbereich

Öffnungszeiten

Frühbetreuung: 7.30 bis 8.30
Kernzeit: 8.30 bis 15.00
Nachmittagsbetreuung 15.00 bis 16.00

Schließungszeiten

Die PAKITA bleibt eine Woche in den Frühjahrsferien,
3 Wochen in den Sommerferien sowie an
2 Fortbildungstagen und am Tag des Betriebsausfluges geschlossen.

Zwischen Weihnachten und Neujahr gleichen die Mitarbeiter die Überstunden von Übernachtungen und Veranstaltungen aus.


Die Ferien-Zeiten werden zwei Jahre im Voraus bekannt gegeben.

Struktur

Unsere Krippenkinder leben in ihrem eigenen Bereich. Die 3-6-jährigen (Elementarbereich) verbringen den Hauptteil der Zeit in einer offenen Struktur.

Gleichzeitig gibt es feste Gruppenzusammensetzungen beim Essen, den "Brückenclub" für die Vorschulkinder und eine Tanzgruppe, die "Lollipops".

Kosten

Der Beitrag richtet sich nach Ihrem Einkommen und wird vom Bezirksamt errechnet. Die Bezuschussung erfolgt wie bei den nicht-staatlichen Einrichtungen.
Die Betreuung bis zu 5 Std. ist für Kinder ab dem 1. Lebensjahr kostenfrei.
Die Beiträge für 6- und 8- Std.- Plätze sind sehr viel kostengünstiger als vor 2014.

Das pädagogische Konzept

Unsere Aufgabe ist es, Kinder zu betreuen, zu bilden und in ihrer Entwicklung zu unterstützen.


Wir versuchen, diese Aufgabe alltags- und situationsorientiert zu erfüllen.
Wir fühlen uns keinem bestimmten Ansatz verpflichtet, wie etwa der Waldorf-, Montessouri- oder Reggio- Pädagogik, aber Anteile aus verschiedenen Richtungen lassen sich sicher bei uns finden.

 

Unser Konzept ist gewachsen aus Bewährtem und verändert sich, wenn sich Bedürfnisse von Eltern oder Kindern ändern, Situationen sich wandeln oder wenn uns aktuelle pädagogische Erkenntnisse überzeugen.
Vielfältige und unterschiedliche Sichtweisen verstehen wir als bereichernden Spiegel unserer Wirklichkeit.

 

Download Gesamt-Konzept

Wir folgen diesen Grundsätzen:

 

  • Kinder erfahren von uns Wertschätzung und Zuneigung, ohne dafür „Leistungen“ erbringen zu müssen.
  • Wir leben eine positive, bejahende Grundeinstellung. Wir sind uns selbst gegenüber kritisch und
  • überprüfen unsere Rolle und unsere Wertvorstellungen in regelmäßigen Abständen.
  • Wir sind uns unserer Vorbildfunktion bewusst.Uns widerstrebt, Kinder durch „Er-ziehung“ zu manipulieren–
  • wir begegnen ihnen mit Respekt und sehen sie als vollwertige Menschen an.
  • Was du nicht willst, das man dir tu‘, das füg auch keinem anderen zu.
  • Wir achten die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen.*

 

* vgl. https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/kinder-und-jugend/kinderrechte/vn-kinderrechtskonvention/vn-kinderrechtskonvention/86544

Offen und strukturiert

Die 3-6-jährigen (Elementarbereich) verbringen den Hauptteil der Zeit in einer offenen Struktur.
Die Offenheit verschiedener Räume ermöglicht den Kindern, sich miteinander zu verabreden und gemeinsam dort zu spielen, wo ihr Interesse sie hinzieht.

 

Die Räume werden von MitarbeiterInnen betreut. Sie stehen mit Rat und Tat zur Seite und helfen den Kindern, ihre Ideen zu verwirklichen, wie zum Beispiel:

Ein Tierparkgehege im Bauraum bauen und im Atelier ein "Füttern verboten" - Schild anfertigen!


Haben wir Holz in der richtigen Größe? Können wir es mit Nägeln befestigen?
Wie malen wir das Schild, wenn wir nicht schreiben können?

 

Feste Bezugspersonen

Gleichzeitig sind die Elementarkinder festen Bezugserzieher/-innen zugeordnet (6-8 Kinder), die die Kinder eingewöhnen, ihre Entwicklung verfolgen, erste Ansprechpartner sind und die Elterngespräche führen.

 

Alle Mitarbeiter sind im Tagesverlaauf für die Kinder da und ansprechbar- und die Kinder wissen ganz gut, zu wem sie mit welchem Anliegen gehen müssen ;-).

 

Neben den Freiräumen, die die Kinder haben, gibt es viele Strukturen im Tagesablauf wie den Morgenkreis, das offene Frühstück und das Mittagessen in festen Gruppen.


MitarbeiterInnen und PraktikantInnen stellen im Morgenkreis aktuelle Aktivitäten vor oder Kinder äußern ihre Wünsche.