Elternausschuss

Zusammenarbeit mit den Eltern/ Infos aus dem Elternausschuss

Selbstverständnis

Der Elternausschuss setzt sich aus unterschiedlichen Menschen/ Eltern des Krippen- und Elementarbereiches zusammen.
Er nimmt kein imperatives Mandat wahr, versucht aber Stimmungen und Interessen in der Elternschaft wahrzunehmen und in das Gremium zu tragen.


Die Mitglieder des Elternrates bemühen sich, nicht nur eigene Themen zu verfolgen.
Der Elternausschuss unterstützt das Pakita Team in seiner Arbeit und versucht, noch mehr Eltern für ein aktives Mitgestalten des Pakita -Lebens zu gewinnen.

 

Der Ausschuss ist Ansprechpartner für Eltern, jedoch keine „Beschwerde- Instanz“- bei Problemen, die Eltern schildern, unterstützt er zunächst die direkte Ansprache der Betroffenen und ermutigt Eltern, offen mit den Mitarbeitern der Pakita zu kommunizieren.

 

Der Elternausschuss tagt einmal monatlich mit der Leitung und / oder Mitarbeitern

Aufgaben

Der Elternausschuss

 

  • gestaltet die Tagesordnung der Besprechung mit
  • transportiert Infos aus Sitzungen
  • beteiligt sich an konzeptionellen Überlegungen
  • hilft bei der Organisation von Festen insbesondere des Sommerfestes
  • Sammelt das „Praktikantengeld“ und die „Elternkasse“ ein
  • unterstützt die Pakita bei behördlichen Auseinandersetzungen

 

  • kann die Transparenz/ Dokumentation der Arbeit in der Pakita (Fotos, Filme) unterstützen
  • kann neuen Eltern in der Pakita helfen, sich zurecht zu finden
  • kann zusätzliche Kontaktmöglichkeiten für Eltern initiieren (z.B. Elterncafés)

Elternvertreter*innen

Protokoll Elternausschuss

Protokoll der Elternratssitzung am 26. Januar 2021

 

 

Protokoll der Elternratssitzung am 26. Januar 2021

 

Anwesend:

Frau Nölle-Hill Carmen Khenkhar

Herr Seidelmann Katrin Dohmstreich

Christina Nollau

 

  1. Willkommen der neuen Elternvertreter und kurze Einführung in die Rechte und Pflichten des Elternrats. So haben die Elternvertreter Anhörungs-, Beratungs- und Informationsrechte, aber keine tatsächlichen Gestaltungsrechte.

 

  1. Konzepttag zum Thema Rassismus

Die Pakita hat ihren diesjährigen Konzepttag dem Thema Rassismus gewidmet. Dabei wurde an einem hauseigenen Statement gearbeitet und geschaut, wie mit rassistischen Elementen im Kindergarten umgegangen werden kann. Dabei wurden auch Verhaltensregeln für Mitarbeiter aufgestellt. 

An diesem Punkt kam außerdem das Thema „Mobbing“ zur Sprache, wobei Kinder noch nicht konkret „mobben“, sondern eher andere Kinder ausschließen. Hier ging es um Möglichkeiten der Konfliktbegleitung und -bearbeitung.

 

  1. Konfliktprävention

Die Kita möchte gerne ein sog. „SMART“ Training für Kinder ab vier Jahren anbieten. Dieses wird bei Zeiten von einem externen Anbieter umgesetzt, der viel auch mit Grundschülern arbeitet. Es geht um das Erkennen und Aufweisen der eigenen Grenzen – und ein Miteinander nach dem Motto: „Ich sehe was, das ist nicht okay“. Es soll außerdem den Umgang mit fremden Erwachsenen schulen und somit vor Missbrauch schützen. 

Frau Nölle-Hill hat schon sehr positive Erfahrungen mit diesem zweitägigen Programm gemacht. Interessierte Eltern müssten einen kleinen Elternbeitrag leisten. Der genaue Umfang wird gerade erfragt. 

Bitte tragt euch bei generellem Interesse in diese Liste ein: xx (Vorschlag Doodle)

 

Ganz wichtig: Sollte bei eurem Kind etwas vorfallen, dass euch Sorgen bereitet, meldet euch bitte so rasch wie möglich bei eurer Bezugserzieherin oder eurem Bezugserzieher. Es ist wichtig, dass die Kinder begleitet und zeitnah über den Konflikt ins Gespräch kommen, damit er gelöst werden kann.

Der Kita ist bewusst, dass es aufgrund der Pandemie-Bestimmungen aktuell nicht ganz einfach ist, mit dem Bezugserzieher zu sprechen. Daher gab uns die Leitung den Hinweis, dass auch während der Kernzeiten angerufen oder eine kurze E-Mail mit Hinweis auf Gesprächsbedarf mit der entsprechenden Person geschrieben werden kann.

 

  1. Bringen in der Kohorten-Betreuung

Die Kita bat uns darum, noch einmal darauf hinzuweisen, dass wir beim Bringen bitte weiterhin draußen warten, bis wir eingelassen werden. In jeder Garderobe sollte sich aufgrund des beschränkten Platzes nun wieder nur eine Familie aufhalten und möglichst rasch Abschied nehmen. Dies ist wichtig, damit die Gruppe der Ganztages-Betreuung möglichst zu 08:30 Uhr fertig ist und die der Halbtags-Betreuung eingelassen werden kann. Zu gewissen Zeiten kommt es leider zu Wartezeiten, so kommen viele um 8:15 Uhr an.

 

  1. Melanie

Die Situation um Melanies unheilbare Erkrankung hat große Betroffenheit unter dem Kitapersonal ausgelöst. Den Kindern wurde gesagt, dass Melanie krank ist und nicht wiederkommen wird. Wenn Kinder konkrete Fragen haben, wird diesen selbstverständlich direkt, ehrlich und kindgerecht begegnet. Die Konsequenz in aller Tragweite wurde aber nicht beispielsweise im Morgenkreis besprochen, da nicht alle Kinder unbelastet damit umgehen könnten. Außerdem sind die Erzieher zum Teil sehr mitgenommen und möchten es vermeiden, zu emotional zu reagieren. Es werden aber zum Beispiel immer wieder Lieder für Melanie gesungen u. ä. Melanies Bezugskinder wurden nun verteilt und die Kita wird noch einmal auf die betroffenen Eltern zugehen. Wir haben weitergegeben, dass es hier zu Unsicherheiten gekommen ist und diesen soll bei Eltern und Kindern begegnet werden.

 

  1. Neue Kollegin: Ninja Krüger startet am 22. Februar

Da Melanie leider nicht zurückkommen wird, startet am 22. Februar eine neue Erzieherin. Ninja Krüger wird eine Hybridstelle zwischen Krippe und Elementarbereich besetzen, so dass sie eine Übergangsrolle bei den 2,5jährigen übernehmen kann. Außerdem soll sie bei Ausfällen in der Krippe vertreten. So wird es dann auch möglich sein, dass Frau Nölle Hill, die gerne mehr am Kind arbeiten möchte, verstärkt im Elementarbereich unterstützt. Dies hat auch positive Effekte für den Brückenclub.

 

  1. Brückenclub

Aktuell wird davon ausgegangen, dass wir etwa zwölf bis 14 Kinder im kommenden Brückenclub haben werden. Bisher haben noch nicht alle Eltern Bescheid gegeben. Herr Seidelmann geht daher von einer Größe aus, die gut von Anja und ihrer Praktikantin in zwei Räumen betreut werden kann. Sollten es doch zu viele Kinder werden, ist aber auch eine Aufteilung in zwei Gruppen an verschiedenen Tagen denkbar. Unser Vorschlag der stärkeren Einbindung von Praktikant*innen, um etwaige Ausfälle abfedern zu können, wurde gehört und soll weiter durchdacht werden. Wie oben bereits angedeutet, kann sich aber auch Frau Nölle-Hill vorstellen, aktiv zu werden. So hat sie bereits einige Erfahrungen mit Vorschulthemen gesammelt und würde Themen wie Stadtteilbegehungen/Orientierung, aber auch den Komplex Umgang mit „Rangeln und Raufen“ anbieten.

 

  1. Angebote für Kinder verschiedener Altersgruppen

In der Vergangenheit war es für die Eltern oft nicht nachvollziehbar, warum bestimmte Kinder an Angeboten teilgenommen haben – und andere nicht. Die Kita versteht den Wunsch nach mehr Transparenz. Es wird entsprechend weitergegeben, so dass wir – und die Kinder – in Zukunft verstehen können, wie die Zusammensetzung einer bestimmte Kindergruppe zustande kommt.

Länger haben wir auch über Angebote für Kinder unter vier Jahren gesprochen und thematisiert, wie gemeinsame Ausflüge „geübt“ werden können. 

Aber: Während der Eingewöhnung und im ersten halben Jahr in der Kita sollen möglichst keine Exkursionen unternommen werden, damit das Kind richtig ankommen kann und die Erzieher dazu in der Lage sind, sein Verhalten richtig einzuschätzen.